Metro 2034
Februar 28th, 2010
Nachdem ich den ersten Teil geradezu verschlungen habe, liegt nun Metro 2034 auf meinem Tisch. Die ersten 100 Seiten sind auch schon wieder um und der erste Eindruck ist sehr vertraut. Die Szenerie ist ähnlich düster, wie der erste Teil und das Drumherum erinnert an Metro 2033. Der rote Faden ist bislang noch nicht ganz sicher zu erkennen, aber es scheint so, als würde es dieses Mal um eine Station gehen, die die Hanse (eine Fraktion innerhalb der Metro) mit Strom versorgt. Diese Station hat schon seit langem mit einfallenden Mutanten-Horden zu kämpfen, die sie aber stets zurückschlagen können. Doch nun bleiben die Munitionslieferungen von der Hanse aus und ausgeschickte Spähtrupps kommen nicht zurück. Wenn also nicht bald etwas passiert, ist die Station dem Untergang geweiht.
Was ist geschehen, dass sich eine angeblich sichere Route, die die Station mit ihren Nachbarn verband, sich urplötzlich in eine Gefahrenzone verwandelt hat? Hier setzt der rote Faden scheinbar an. Auch alte Bekannte, aus dem ersten Teil, trifft man in Metro 2034 wieder, so dass es viele Überraschungen gibt, die am Ende des ersten Teils nicht zu erwarten gewesen wären.
Ich bin gespannt, ob das PC Spiel, das vermutlich am 18. März erscheinen wird, dann beide Bücher beinhalten wird, oder ob nur der zentrale Handlungsstrang von Metro 2033 im Spiel verarbeitet worden ist. Egal wie, auf jeden Fall bietet auch schon das erste Buch genügend Möglichkeiten für spannende Nebenquests, die das Spiel problemlos auf 20 – 30 Stunden Spielzeit bringen kann… – ohne dass es langweilig wird.
Im Blog von “Die AchtundVierzig” gibt es schon ein erstes Ingame Video.
Update: Nun liegt auch Metro 2034 hinter mir. So recht vermochte es dieses Buch nicht mich zu packen. Sicherlich gab es wieder eine Menge spannender Momente, aber der Funke wollte dieses Mal nicht überspringen. Schade eigentlich. Der Plot ist mir persönlich etwas zu einfach geraten. Zwar gibt es eine Menge an Schnörkeln um den roten Faden herum, aber die Bereiche, die wirklich Spannung aufbauen könnten, werden entweder nur kurz angerissen, oder nicht weiter verfolgt. Sicherlich kann diese Art auch als Stilmittel eingesetzt werden, um den Leser in seiner eigenen Phantasie zu bestärken, aber etwas mehr hätte ich mir an mancher Stelle doch gewünscht. Dennoch war es ein lesenswertes Buch. Auch wenn Metro 2034 meiner Meinung nach nicht ausreichend Inhalt hat um daraus ein PC-Spiel zu machen (zumindest nicht, wenn man nur die Hauptgeschichte verwendet), so war es doch ein Buch, dass mir Spaß gemacht hat.
März 2nd, 2010 um 11:19
[...] Wer Metro 2033 gelesen hat und nun auf das Spiel wartet, kann die Zeit bis dahin mit dem Nachfolgeroman Metro 2034 überbrücken. Dazu gibt es einen Artikel im Blog von rUmtifUsel.de. [...]