Metro 2033
Februar 25th, 2010
Endzeit Freunde aufgepasst. Aus der Ankündigung wird nun Realität. Am 18. März soll es mit USK 18 in den Läden stehen.
Ein Großteil des Entwicklerteams, das auch schon an der S.T.A.L.K.E.R. Reihe beteiligt gewesen ist, hat nun das Buch von Dmitry Glukhovsky “verspielt”. Wer sich also in der Welt von S.T.A.L.K.E.R. wohlgefühlt hat und das Ambiente, das das Spiel aufgebaut hat, als stimmungsreich empfunden hat, wird sich sicherlich auf Anhieb auch in Metro 2033 wohlfühlen.
Auch wenn an vielen Stelle immer wieder zu lesen ist, dass man sich keinen Gefallen damit tut, das Buch noch vor dem Spiel zu lesen, konnte ich es mir nicht verkneifen. Das Buch habe ich förmlich verschlungen. Und das will etwas heißen, da ich ansonsten eher nur Zeitung lese und Bücher es ansonsten nicht schaffen mich für 700 Seiten ausreichend zu fesseln. Bei Metro 2033 war das anders. Der Plot ist zwar manchmal etwas vorhersehbar, aber die Stimmung wird so gut aufgebaut, dass man oftmals das Gefühl hat, inmitten der Mokauer U-Bahn zu stehen.
Für alle, die einen leistungsstarken PC ihr Eigen nennen können, der auch mit DX11 etwas anfangen kann, wird dieses Spiel sicherlich ein spannungsgeladenes Abenteuer. Alle anderen müssen aber auf dieses Spiel nicht verzichten. In diesem Fall wird das grafische Feuerwerk nur eben etwas dünner ausfallen.
Worum geht es in dem Spiel? Der Protagonist heißt Artyom und lebt in einer U-Bahn Station im Nord-Osten der Moskauer U-Bahn. Vor etwa 20 Jahren (also in unserer Gegenwart) gab es einen atomaren Krieg und die Menschen, die sich zu dieser Zeit gerade in der Moskauer U-Bahn aufhielten haben überlebt. Ob es noch weitere Überlebende gibt, ist ungewiss. Die Überlebenden habe sich an ihre Situation angepasst und leben seit dem in Dunkelheit. Lediglich ein paar Quecksilberlampe erhellen etwas die Station an der Artyom lebt. Doch neben den Menschen hat auch noch etwas Anderes Zugang zur U-Bahn gefunden. Etwas scheinbar Übermächtiges mit telepathischen Kräften greift die Bewohner von Artyoms Station immer wieder an und zermürbt so zusehends die Bewohner. Eines Tages bekommt Atyoms Onkel Besuch, der Artyom auf eine gefährliche Reise schickt. Denn die hier wirkende Kräfte sind nicht nur eine Gefahr für Artyoms Heimat, sondern für die gesamte Metro.
An dieser Stelle beginnt Artyoms Abenteuer quer durch die Metro. Die früheren Stationen habe sich zu Stadtstaaten mit eigenen Rechtssystemen entwickelt. Durch den vergangenen Krieg ist Strom zu einem Luxus geworden und Züge fahren schon lange nicht mehr. Also muss Artyom zu Fuss seinen Weg durch die unterirdischen Gänge und Schächte bestreiten. Neben mutierten Monstern muss sich Artyom auch immer wieder mit seinesgleichen auseinandersetzen, um an sein Ziel zu gelangen.
Schon beim Lesen des Buches konnte ich mir immer wieder gut vorstellen wie die Umsetzung am PC aussehen könnte und wie es wohl sein wird in Artyoms Haut zu schlüpfen und dieses Abenteuer selbst zu erleben.
Am 18. März wird es nun so weit sein. Denn das Spiel erscheint nach Angaben von Publisher THQ am 18. März und wird angeblich sogar ungeschnitten seinen Weg in die Regale finden.